Kunst
Kunst

Durch seine großzügige Ausstattung bietet das Burgau-Gymnasium den Schülern und Schülerinnen vielfältige Gelegenheit und Raum ihre Kreativität zu entfalten.
Zeichnen und Malen in großen Formaten, das Ausprobieren einer Vielzahl von Techniken, experimentierendes plastisches Gestalten mit verschiedenen Werkstoffen, projektorientiertes künstlerisches Arbeiten – die räumlichen und materiellen Bedingungen hierfür sind vorhanden. Und sie werden auch genutzt. So entstanden in den letzten Jahren z.T. wandfüllende Acrylbilder, Beton-, Holz oder Specksteinskulpturen, Köpfe aus Gipsbinden oder Pappmaché, herdenweise Tierplastiken aus Pappmaché, Stuhl- und Uhrenobjekte usw.
Im Burgau-Gymnasium gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Schülerarbeiten der Schulöffentlichkeit zu präsentieren. Projektorientierter Kunstunterricht hat zur dauerhaften ästhetischen Gestaltung des Schulgebäudes innen und außen beitragen können (Wandbemalungen, Gestaltung der Außenarchitektur durch Skulpturen). Galeriewände in der Eingangshalle, im Kunst- sowie im Verwaltungstrakt zeigen die entstandenen Schülerarbeiten. Ebenso finden Ausstellungen im „Glashaus“ sowie auf den Flachdächern statt. Aber auch außerhalb der Schule wurden Schülerarbeiten gezeigt (Stadtsparkasse Düren, Schloss Burgau).
Der Fachbereich Kunst ist in einem eigenen Trakt untergebracht. Es stehen 5 Fachräume zur Verfügung sowie ein Innenhof der außerhalb des Winters z.B. für Bildhauerei nutzbar ist. Außerdem gibt es ein großzügig ausgestattetes Fotolabor und eine Werkstatt mit professionellen Holzverarbeitungsmaschinen. Die Möglichkeit zu Töpfern ist gegeben, da ein Keramikbrennofen vorhanden ist.
R. Schindel

Wozu brauchen Maler Eigelb?

Giotto di Bondone
Eine der ältesten Maltechniken, die bereits im alten Ägypten bei der Wandmalerei verwendet wurde, ist die Temperamalerei. Etwa im 15. Jahrhundert wurde sie durch die Ölmalerei abgelöst.
Mischen bedeutet im Lateinischen "temperare". Wenn man von Mischfarben spricht, dann nennt man sie Temperafarben. Anorganische Pigmente werden in einer Öl – Wasser – Emulsion verrührt und mit Bindemitteln (Eigelb, Leim, Honig, Kasein, Gummiarabicum, u.a.) vermischt, die die Farben schnell auftrocknen lassen. Nach dem Farbauftrag ist der Trocknungsprozess relativ schnell abgeschlossen, während die Härtung der Farben sehr lange dauert.
Unzählige Maler, wie z.B. Giotto oder Leonardo da Vinci malten mit Temperafarben. Die Höhepunkte der Temperamalerei in Italien waren im 13. und 14. Jahrhundert. Die Künstler der Renaissance verrieben die Pigmente und die Bindemittel noch mit der Hand. Du aber kannst in ein Geschäft für Künstlerbedarf gehen und dort Tuben und Töpfchen kaufen, denen du nur noch Wasser und ein Bindemittel, wie etwa das Eigelb hinzufügen musst.
Der Maler Giotto (ca. 1266 – 1337) war der Wegbereiter der Renaissance. Sein Gemälde von der Beweinung Christi kannst du in der Magdalenen-Kapelle San Francesco in Assisi betrachten. Giotto hat die Kapelle ab 1290 ausgemalt.
Rezept für die Temperamalerei:
Nimm ein Schraubglas und fülle ein ganzes Ei hinein. Zeichne eine kleine Markierung dort, bis wohin das Glas gefüllt ist. Zeichne noch zwei weitere Markierungen in genau dem gleichen Abstand ein. Bis zur zweiten Markierung fülle nun Leinölfirnis ein und bis zur dritten Markierung Wasser. Schraube dann das Glas gut zu und schüttle es kräftig. Mit dieser Mischung (Emulsion) kannst Du nun die Farbpigmente vermischen und malen.


Beschreibe kurz schriftlich wie man einen Farbübergang von einer Farbe zu einer anderen malen kann.
z.B. von blau nach grün:

Aufgaben zur Temperamalerei
1) Welche Zutaten braucht man für die Temperamalerei?
1._____________ 2.____________________________ 3.________________________
2) Versuche folgende Farben möglichst genau zu mischen und
male die Farbflächen in ein Heft oder drucke diese Seite aus.

3) Beschreibe kurz schriftlich wie man einen Farbübergang von einer Farbe zu einer anderen malen kann. (z.B. von blau nach grün)










