SEIS
Zu den wichtigsten Ergebnissen des SEIS-Berichts 2009 geht es hier.
SelbstEvaluation In Schulen
mit dem Ziel der fundierten Qualitätsverbesserung von Unterricht und der Entwicklung schulischer Arbeit als Ganzes
Nach »PISA« beschäftigen sich viele Kollegien, Schulleitungen, aber auch Eltern sowie die Schülerschaft mit der Qualität ihrer Schule: Kindern und Jugendlichen bessere Lern- und Lebenschancen zu ermöglichen, muss zur Leitlinie von Verbesserungsstrategien aller Beteiligten des Bildungssystems werden. Allerdings liegen die wirksamsten Möglichkeiten, dies umzusetzen, in den Schulen selbst. Qualitätsentwicklung von Unterricht und der schulischen Arbeit als Ganzes muss nicht zwangsläufig ein Mehr an Arbeit und keinesfalls ein »Mehr desselben« bedeuten. Es geht um die Veränderung der Arbeit in Schulen. Gute Schulen – im Ausland wie auch hier bei uns in Deutschland – machen vor, wie es ihnen gelingt, den eigenen Qualitätsentwicklungsprozess kontinuierlich zu überdenken und neu auszurichten.
Sie nehmen die Herausforderungen aktiv an und sehen darin eine Chance zur selbst gestalteten Veränderung. Stellt sich die Frage:
Wie gut ist eigentlich unsere Schule, das Burgau-Gymnasium?
- Welche besonderen Stärken zeichnen unsere Schule aus
- Gibt es Bereiche an unserer Schule, die wir unbedingt verbessern sollten? Welche sind das?
- Wie kann es uns gelingen, gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen, an ihrer Umsetzung erfolgreich zu arbeiten und doch auch mit unseren Kräften und Ressourcen schonend umzugehen?
Und: Welche Schlüsse ziehen wir daraus?
Auf der Lehrerkonferenz am 17.Dezember 2008 hat sich das Kollegium der Schule mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, das SEIS-Selbstevaluationsinstrument in Anspruch zu nehmen, um eine verlässliche Diagnosebasis für die Weiterentwicklung unserer Schule zu erhalten.
SEIS Deutschland wird uns dabei unterstützen, die eigenen Aufgaben, Ziele und Ansprüche besser zu erfüllen. Das von SEIS erarbeitete Steuerungsinstrument wird uns dabei helfen, unseren Schulentwicklungsprozess mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen. Mit diesem Evaluationsinstrument wird die gesamte schulische Arbeit erfasst. So müssen wir keine zusätzliche Zeit investieren, um eigene Evaluationsinstrumente zu entwickeln oder die Fragebögen selbst auszuwerten.
Das Unterstützungsangebot zur datenbasierten Steuerung von Qualitätsentwicklungsprozessen an der Schule besteht konkret aus …
…einem tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule
(Informationen zu Qualitätsverständnis und Methodik auf der SEIS-Homepage)
…wissenschaftlich geprüften und praxiserprobten Erhebungsinstrumenten
…einem handhabbaren Schulbericht mit der Möglichkeit zum Datenvergleich
…Hilfestellungen für die Maßnahmenplanung
Dies sind die wichtigsten Vorteile von SEIS
Ganzheitlichkeit
- Erfassung aller relevanten Bereiche
- Befragung aller relevanten Gruppen
- Anknüpfungsmöglichkeiten zu weiteren Datenquellen (z.B. Lernstandserhebungen)
Handhabbarkeit
- erprobte und überprüfte Fragebögen
- einfaches und transparentes Verfahren
- relativ geringer Arbeits- und Zeitaufwand für die Schulen
Vergleichbarkeit der Ergebnisse
- Vergleich der Perspektiven aller Beteiligten in der Schule
- Vergleich mit Referenzwerten anderer Schulen
- Vergleich mit Werten aus früheren Jahren (Entwicklungsbericht)
- Hinweise auf bewährte Praxis (Schuldatenbank, Toolbox)
Anschlussfähigkeit
- Erweiterung um zusätzliche Qualitätsbereiche (z.B. Schulgesundheit)
- Stärken und Schwächen bieten Anhaltspunkte für Fokusevaluationen
23. Dez. 2008







